
Die Osteopathie wird auch in der Tierheilkunde immer mehr eingesetzt.
Sie ist eine manuelle Behandlungsform, die den Patienten in seiner Gesamtheit sieht.
Sie versucht die Ursache für Bewegungsstörungen heraus zu finden und bezieht dazu auch die Organe und verschiedenen Gewebestrukturen mit ein. Denn auch diese können der Grund für Bewegungseinschränkungen und Blokaden sein.
Mit sanften Techniken wird der gesamte Organismus des Patienten wieder in den Gleichklang gebracht, bevor es zu größeren Problemen im Bewegungsapparat kommt.
Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihr Hund bereits Probleme mit dem Bewegungsapparat hat, sprechen Sie mich an.
In einer ruhigen Erstbefundung kann ich herausfinden, ob und wie er behandelt werden sollte.
Ich entscheide immer individuell, welche Techniken und Therapien ich für Ihren Hund und seine Beschwerden am sinnvollsten halte.
Und Sie bekommen dann ausführliche Tipps, wie Sie Ihren Hund weiter fit halten können.

Von Sommer 2017 bis Frühjahr 2019 habe ich eine Ausbildung zur Hundeosteopathin absolviert.
Obwohl ich in den letzten Jahren an sehr vielen Fortbildungen, auch im Bereich der Manuellen Therapie und in Teilbereichen der Osteopathie teilgenommen habe, hatte ich vereinzelt bei dem ein oder anderen Patienten das Gefühl, dass mir bei meinen Behandlungen noch etwas fehlt.
Irgendetwas, was mir hilft, diese speziellen Patienten noch besser betreuen zu können.
Und so habe ich mich entschlossen, eine komplette Ausbildung in der Kleintierosteopathie zu absolvieren.
Bei den sehr erfahrenen Tierärztinnen Ute Reiter und Henrike Könneker bei der Ausbildungsstätte www.ocani.de.
Diese Osteopathieausbildung wird von ihnen auch an der GGTM (Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin) als Fortbildung für ihre Tierärztekollegen gehalten.
So dass man von einem sehr hohen Niveau ausgehen und von einem umfangreichen Erfahrungsschatz profitieren kann.
Die Parietale Osteopathie beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat.
Also mit dem gesamten System, bestehend aus Gelenken, Knochen, Muskeln, Sehnen, Bändern, Nerven und Faszien.
Der Therapeut sucht nach Bewegungseinschränkungen, so genannten Dysfunktionen.
Diese werden mit strukturell/osteoartikulären oder rein funktionellen Techniken behandelt.
Welche Technik zum Einsatz kommt, hängt von der Art der Bewegungsstörung ab.
Strukturelle Techniken (Mobilisation/Manipulation) finden zB. bei bestehenden Funktionseinschränkungen im Gelenkbereich statt.
Funktionelle Techniken (Myofaszialer Release) kommen bei gestörter Funktion im Weichteilbereich, also der Muskulatur, zum Einsatz.
Die Viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit der Behandlung der inneren Organe.
Hier wird aber nicht die eigentliche Organfunktion betrachtet, sondern vielmehr ihre Eigenbewegung, die Beweglichkeit der Organe untereinander und vor allem auch ihr Aufhängungsapparat. Denn auch dort kann es zu Bewegungseinschränkungen durch Verspannungen und Verklebungen kommen, die wiederum Auswirkungen auf den Bewegungsapparat haben können. Auch können mit der viszeralen Osteopathie Probleme aufgrund OP-Narben oder auch Inkontinenz nach Kastrationen behandelt werden.
Die Kraniosakrale Osteopathie ist eine eigenständige Therapieform innerhalb der Osteopathie. Sie beschäftigt sich mit Imbalancen im sogenannten Kraniosakralen Rhythmus. Dieser verbindet den Schädel (Kranium) mit dem Kreuzbein (Sakrum). Beide Pole sind über die Wirbelsäule miteinander verbunden. Sowohl der Schädel als auch die gesamte Wirbelsäule sind mit Häuten ausgekleidet, durch die das sogenannte Liquor, dier Gehrin-,Rückenmarksflüssigkeit fließt. Hier finden rhythmische Pulsationen statt, die durch verspannte oder blokierte Strukturen im Skelettsystem , gestört werden können.
Die Kraniosakrale Therapie versucht diese Einschränkungen mit sanften Impulsen zu beheben, damit das Kraniosakrale System wieder frei fließen kann.